Bei der Suche nach seinen Ahnen und Verwandten stößt Paul Meyer auch auf die Spur von Adolph Henry Zink – hier mit der US-Riege als Dritter von links. Foto: Roland Spether
Achern. Olympia 1924 in Paris: Johnny „Tarzan“ Weissmüller gewinnt für die USA drei Goldmedaillen im Schwimmen. Der finnische „Wunderläufer“ Paavo Nurmi spurtet gar zu fünf Goldmedaillen. Gertrude Ederle, Tochter deutscher Auswanderer aus dem Schwäbischen, ist als eine der ersten Frauen bei Olympischen Spielen dabei und gewinnt in ihrem für damals sehr freizügigen Badeanzug mit dem US-Team die Goldmedaille in der Viermal-100-Meter-Freistilstaffel.
Während sich diese Helden des Sports einen ewigen Platz auf dem Olymp sicherten, ist der Name von Adolph Henry Zink mit Wurzeln in Achern unbekannt. Doch er gehörte zum US-Team im Kunstturnen, wurde dazu bei einer Sichtung am 27. Mai 1924 im Madison Square Garden nominiert und durfte mit nach Paris reisen. Dort erlebte er in den „Goldenen 1920er Jahren“ die ersten Olympischen Sommerspiele moderner Prägung. Mehr als 1.000 Journalisten sorgten für weltweite Aufmerksamkeit. Mit 3.000 Athleten aus 44 Ländern gab es ein imposantes Starterfeld. Welche Geräte Zink turnte, ist nicht bekannt. Eine Goldmedaille erturnte sich aber Teamkollege Frank Kriz im Pferdsprung.
Am Samstag, wurden die Vereinsmeisterschaften der Turner, Turnerinnen und Gymnastinnen in der Jahnhalle ausgetragen.
Bei den Turnerinnen und Turnern wurde der Wettkampf "Turn10" an verschiedenen Geräten geturnt. Bei den Gymnastinnen konnten die Eltern Übungen mit Reifen, Band und Ball präsentiert. Vor der Siegerehrung zeigten die Showturnerinnen ihre gemeinsame Übung.
Den Trainerinnen danken wir recht herzlich für ihr Engagement. Siegerliste hier